Juristokratie
Die Juristokratie ist eine Regierungsform in der egoistisch motivierte Gruppen mit einer
effektiven Lobby Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen und die Regierenden zu Marionetten
meist finanziell bestimmter Interessen degradieren.
Natürliche Gerechtigkeit
Die natürliche Gerechtigkeit sichert die zum Leben erforderlichen Grundbedürfnisse der Kreaturen.
Juristische (soziale) Gerechtigkeit
Die juristische Gerechtigkeit ist eine formelle Gerechtigkeit. Sie dient der Durchsetzung egoistisch
bestimmter Ziele von Interessengruppen. Das Allgemeinwohl wird vernachlässigt. Ein Chaos von Gesetzen
und Vorschriften stellt sicher, dass nur Eingeweihte in den Genuss der Gerechtigkeit kommen.
Die für normale Bürger unübersehbare Paragraphenflut führt den Rechtstaat ad absurdum:
Die Arbeitslosigkeit wird zum Dauerproblem, weil per Gesetz Kapazitäten der Bildungseinrichtungen
sowie der Arbeitsverwaltung auf Kosten der Handlungsfähigkeit der Unternehmer sowie arbeitswilliger
Mitmenschen mit Vorschriften und Paragraphen beschränkt werden.
Die Schuldenindustrie blüht. Die Wirtschaft wächst trotz Arbeitslosigkeit. Die Armut steigt.
Rücksichtslos werden Menschen in Not das Häuschen und die Ersparnisse mit juristischen Mitteln genommen.
Gesetzliche Auflagen und die Furcht vor Schadensersatzansprüchen treiben die Gesundheitskosten ins uferlose.
Patentgesetze auf Gene und das Leben machen hungernde Menschen zum Vorteil der Patentinhaber
abhängig.
Das zwischenmenschliche Vertauen bleibt auf der Strecke. Die Bereitschaft Verantwortung
zu tragen sinkt. Frustration ersetzt die Lebensfreude und demotiviert die Menschen mit
der Folge von Depressionen, Lern- und Arbeitsunwilligkeit.